Restaurants

Strandhaus 1 am Nordstrand von Göhren:

Früher einst ein Bootsschuppen für die Fischer, dann Kinderferienlager und seit 18 Jahren Pension und Kneipe: Das Robinson Jr., vor einem Jahr umbenannt in Strandhaus 1, ist nicht nur von dem Reiseführer Marco Polo als Insidertipp empfohlen, sondern ist tatsächlich einer. Oft machen sich Urlauber des Ortes nicht die Mühe 200 Meter weiter, rechts der Seebrücke, zu blicken. Und dann, einen Tag vor der Abreise, finden sie die kleine Pension und Kneipe als letztes Haus am Göhrener Nordstrand. „Hätten wir gewusst, dass es euch hier gibt, uns gutes Essen und Live-Musik erwarten, wären wir schon viel früher gekommen. Aber wir haben das Haus erst heute vom Strand aus gesehen.“

Recht haben sie. Denn der Musiker Michael Schubert und seine Frau Ute haben hier folgendes geschaffen: Eine kleine Pension mit 13 Zimmern und eine Kneipe, die mit zwei Terrassen einen fantastischen Blick auf die offene Ostsee bietet. Tanzten Urlauber, Einheimische und Gastmusiker noch vor zehn Jahren nachts auf den Tischen, ist der Laden mittlerweile ein gut besuchtes Restaurant mit einer speziellen Karte. Mittags können Sonnenhungrige vom Strand Matjes mit Bratkartoffeln verzehren, abends ist alles von Schweine- und Rinderfilet, über Fischsuppe, besondere Nudelgerichte und Bisdamitzer Bio-Schafskäse erhältlich.

Aber abgesehen von gutem und liebevoll angerichtetem Essen ist der Blick von der Terrasse einfach ein Traum. Selbst die Angestellten erfreuen sich jeden Abend an dem Ausblick und dem Farbenspiel am Himmel und auf dem Wasser bei Sonnenuntergang. Sie als Gäste erwartet ein gemütliches Ambiente mit einer Bühne für Live-Musik im Inneren, einer überdachten Terrasse und einer weiteren offenen. Davor kommt nur noch die Düne, der Strand und die Ostsee – und ein freier Blick auf die Küste im Norden der Insel, die Insel Oi und…Wasser.

Fischklause im Ortskern, Strandstraße Göhren:

Wenn es um Fisch geht, sind die Einheimischen verwöhnt. Frisch vom Hafen oder selbst gefangen, kommen Hecht, Flunder oder Dorsch zwei Stunden nach Anlandung im Hafen in die Pfanne. Fisch wird folglich Zuhause gegessen – gebraten, so wie Oma es immer machte oder gedünstet, geräuchert, gekocht. Aber auch Rüganer haben nicht immer Lust in der Küche zu stehen. In diesem Fall reservieren sie einen Tisch bei Steffen Haack in der Fischklause. Der Fisch ist immer frisch und die Portionen übertreffen in der Größe alle Vorstellungen. Wichtig an einem Restaurant dieser Art ist die fortwährend erstklassige Qualität der Ware, der Geschmack des zubereiteten Essens und der Preis – hier bekommen Sie für ca. 15 Euro pro Person ein Getränk und eine Mahlzeit, nach der sie sich den Bauch streicheln. Rüganer besuchen das Restaurant immer wieder, freuen sich auf die Eröffnung nach der kurzen Winterpause und kommen von der Fischklause einfach nicht los.

Ein kleines Restaurant mit einer Terrasse, direkt in der Strandstraße in zweiter Reihe, zwischen Bäcker und Modeladen, ist ein wahrer Tipp für Fischesser. Und ganz gleich, ob Sie nur ein gebundenes Fischsüppchen und eine Kartoffel mit Lachs essen oder einen Teller bedeckenden Steinbutt – man mag nichts übrig lassen. Ein Fischergeist als Schnäppi hinterher und der Abend ist vollkommen!

Wir sind der Meinung: Frischer bekommen Sie Ihren Fisch auf Mönchgut kaum – es sei denn, Sie fahren am Vormittag in die Häfen, zum Beispiel nach Gager, wo Sie den gesäuberten und bereits filetierten Fang direkt vom Kutter kaufen können. Das Restaurant, in dem Sie von der Mutter und der Schwester des Chefkochs täglich außer montags ab 17 Uhr bedient werden, bekommt deshalb von uns einen extra Daumen nach oben. In der Hochsaison von Juni bis August sollten Sie aber unbedingt einen Tisch reservieren. Denn bei den Insulanern ist das Fischrestaurant beliebt und Inhaber Steffen Haack bekocht viele Stammgäste. Gäste, die zum ersten Mal hier essen, werden danach garantiert zu Wiederholungstätern.

Brasserie Sellin:

Für einen Abend im Ostseebad Sellin empfehlen wir Ihnen einen Besuch der Brasserie im Alten Postamt gleich nach der Einfahrt in die Wilhelmstraße. Das 2007 eröffnete Restaurant punktet bei uns mit einer gut gekochten mediteranen Küche und Klassikern wie Flammkuchen und Steaks, guten Weinen, Cocktails und einem in dieser Region nicht oft anzutreffenden Ambiente. Der Chef im Laden ist Uwe. Er steht selbst hinter der Bar, zapft, mixt und schäumt Milch. Der Kaffee wird mit einer original italienischen Maschine zubereitet, was man natürlich auch schmeckt. Im Sommer spielen hier zweimal in der Woche Bands auf der Terrasse, das Personal ist unheimlich hinterher, schnell und vor allem fast immer lächelnd unterwegs. Wer müde oder schlecht gelaunt herkommt, zieht gut angedüselt und fröhlich wieder ab. Mit Charme, Sprüchen, guter Qualität und eins A Bar hat sich die Brasserie für viele von uns zur Stammkneipe entwickelt.